Erythritol von OstroVit, 1 Kilo Süßungsmittel
Du möchtest weniger Zucker verwenden, aber nicht jeden Tag bittere Süßstofftabletten schmecken? Dann ist Erythritol ein logischer Schritt. Es sieht aus wie Kristallzucker, rieselt wie Kristallzucker und schmeckt süß, ohne fremden Beigeschmack. Dieser Beutel von OstroVit enthält 1000 Gramm reines Erythritol, ohne Zusätze. Praktisch, wenn du viel backst oder täglich Kaffee, Tee oder Quark süßt.
Was Erythritol genau ist
Erythritol ist ein Polyol, auch Zuckeralkohol genannt. Das klingt nach etwas mit Alkohol, hat damit aber nichts zu tun. Es ist der Name für eine Gruppe von Stoffen, deren Aufbau gleichzeitig an Zucker und an Alkohol erinnert. Erythritol kommt von Natur aus in kleinen Mengen in Birnen, Melonen, Trauben und fermentierten Produkten wie Käse und Sojasauce vor. Für die Herstellung nutzt man einen Fermentationsprozess: Hefen wandeln Glucose, zum Beispiel aus Mais, in Erythritol um. Das Endprodukt sind weiße Kristalle, die zu 99 Prozent aus Kohlenhydraten bestehen und dennoch 0 kcal liefern. Wie das geht? Dein Dünndarm nimmt Erythritol größtenteils auf, aber dein Körper verbrennt es kaum. Das meiste verlässt deinen Körper unverändert über den Urin. Deshalb zählt es auf der Verpackung als energiefrei und zuckerfrei.
Backen und Kochen mit Erythritol
Erythritol ist etwa 70 Prozent so süß wie normaler Zucker. Möchtest du dieselbe Süße, verwendest du also etwas mehr: Rechne mit etwa 1,3 Gramm Erythritol für jedes Gramm Zucker. In Keksen, Kuchen, Muffins und Crumble funktioniert es gut. Da es Kristalle bildet wie Zucker, bleibt die Struktur deines Gebäcks besser erhalten als mit flüssigen Süßungsmitteln. Zwei Dinge solltest du beachten. Erythritol karamellisiert nicht, eine goldbraune Kruste oder Karamellsauce gelingt damit also nicht. Und in größeren Mengen gibt es ein leicht kühles Gefühl auf der Zunge, ein bisschen wie Pfefferminz, nur ohne den Geschmack. Das liegt daran, dass das Auflösen der Kristalle Wärme aufnimmt. Viele mischen es deshalb mit einer Prise Stevia, damit sie weniger brauchen. In Kaffee, Tee, Joghurt und Quark merkst du diesen Kühleffekt kaum. Gut zu wissen: Erythritol löst sich in kalter Flüssigkeit langsamer auf als Zucker. Für Eistee oder einen kalten Shake mahlst du es deshalb zuerst in einem Mixer oder einer Kaffeemühle fein. Dann hast du in wenigen Sekunden Puderzucker, der sich auch schön über einen Kuchen streuen oder in Sahne schlagen lässt. Und machst du Marmelade oder Kompott, hält Erythritol es zwar süß, konserviert aber weniger gut als Zucker. Bewahre selbstgemachte Marmelade deshalb im Kühlschrank auf.
Erythritol, Stevia oder Xylit
Viele fragen sich, welchen Zuckerersatz sie am besten wählen. Der Unterschied liegt vor allem in Geschmack und Anwendung. Stevia ist hundertfach süßer als Zucker, du brauchst davon also nur eine Prise, aber manche Menschen schmecken einen bitteren, lakritzartigen Nachgeschmack. Xylit ähnelt in der Süße eher Zucker, verursacht aber schneller Verdauungsbeschwerden und ist für Hunde lebensgefährlich. Erythritol liegt dazwischen: weniger süß als Zucker, ohne Nachgeschmack, und es wird besser vertragen als die meisten anderen Polyole. Dennoch gilt auch hier, dass übermäßiger Verzehr abführend wirken kann.
Mit einem Kilo im Haus kannst du einige Rezepte umstellen. Bewahre den Beutel trocken und gut verschlossen auf, denn Erythritol zieht wie Zucker Feuchtigkeit an und klumpt dann.