Kollagen ist überall: in Pulvern, Kapseln, Getränken und sogar in Kaffeeweißern. Aber was ist es genau, welche Sorten gibt es und worauf achtest du beim Kauf?
Hier liest du, was Kollagen ist, worin es steckt, welche Typen es gibt und wie du ein gutes Kollagen wählst. Sachlich und ohne große Versprechen.
Themen in diesem Artikel
- Was ist Kollagen?
- Die Typen: I, II und III
- Was macht Kollagen im Körper?
- Worin steckt Kollagen?
- Pulver, Kapseln oder Hydrolysat?
- Welches Kollagen ist das beste? Worauf achtest du
- Wie wendest du Kollagen an?
- Häufig gestellte Fragen
- Fazit
Was ist Kollagen?
Kollagen ist das häufigste Protein in deinem Körper. Es ist ein Strukturprotein: eine Art Baustein und festes Fasermaterial, das deiner Haut, deinen Knochen, dem Knorpel, den Sehnen, Bändern und dem Bindegewebe Form und Festigkeit gibt. Du kannst es dir als den "Kitt" zwischen deinen Zellen vorstellen.
Dein Körper bildet Kollagen selbst aus Aminosäuren, mit Glycin, Prolin und Hydroxyprolin als wichtigsten Bausteinen. Ab etwa dem fünfundzwanzigsten Lebensjahr nimmt diese natürliche Bildung allmählich ab. Das ist der Grund, warum Kollagen als Präparat so beliebt geworden ist.
Die Typen: I, II und III
Es gibt wohl achtundzwanzig Kollagentypen, aber drei begegnen dir in der Praxis am häufigsten:
- Typ I: der häufigste Typ, steckt vor allem in Haut, Knochen, Sehnen und Bändern.
- Typ II: der Typ, den du vor allem im Knorpel findest.
- Typ III: steckt viel in der Haut und in Blutgefäßen, oft zusammen mit Typ I.
Auf dem Etikett eines Präparats siehst du meist Typ I und III (aus Rind oder Fisch, ausgerichtet auf Haut und allgemeines Bindegewebe) oder Typ II (ausgerichtet auf Knorpel). Welchen Typ du wählst, hängt also davon ab, wofür du ihn verwenden möchtest.
Was macht Kollagen im Körper?
Kollagen ist rein funktionelles Baumaterial: Es gibt Haut, Gelenkknorpel, Knochen und Sehnen Struktur. Mit zunehmendem Alter bildet dein Körper weniger davon, und das merkst du unter anderem an der Haut.
Wichtig, ehrlich zu sein: Für Kollagen selbst sind in der EU derzeit keine gesundheitsbezogenen Angaben zugelassen. Wir machen also keine Versprechen dazu. Was erlaubt ist, betrifft Vitamin C, das eine Rolle bei der Kollagenbildung spielt: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut, Knochen, Knorpel, Blutgefäße, Zähne und des Zahnfleisches bei. Deshalb wird Kollagen oft zusammen mit Vitamin C verwendet.
Worin steckt Kollagen?
Kollagen kommt nur in tierischen Quellen vor. In der Nahrung steckt es vor allem in Teilen, die wir heute wenig essen: dem Bindegewebe, der Haut und den Knochen von Tieren. Denk an Knochenbrühe, Hühnerhaut oder Fisch mit Haut.
Als Präparat stammt Kollagen meist aus:
- Rind (bovine): reich an Typ I und III, eine viel genutzte und erschwingliche Quelle.
- Fisch (marine): vor allem Typ I, mit kleinen Peptiden.
- Huhn: oft die Quelle für Typ II, ausgerichtet auf Knorpel.
Ein rein pflanzliches Kollagen gibt es nicht: Pflanzen enthalten kein Kollagen. Es gibt aber vegane "Collagen Booster"-Produkte, die Bausteine und Vitamin C liefern statt Kollagen selbst. Sieh dir die gesamte Kollagen-Kollektion für die verschiedenen Quellen an.
Pulver, Kapseln oder Hydrolysat?
Kollagen siehst du in einigen Formen, die sich vor allem in Komfort und Dosierung unterscheiden.
- Hydrolysiertes Kollagen (Kollagenpeptide): in kleine Stücke geschnitten, wodurch es sich leicht löst und geschmacksneutral ist. Unser hydrolysiertes Rinderkollagen (Typ I und III) ist ein Beispiel dafür.
- Pulver: praktisch, wenn du eine etwas höhere Dosierung (zum Beispiel 10 Gramm) in Kaffee, Wasser oder einen Smoothie rühren möchtest.
- Kapseln: einfach mitzunehmen, aber du brauchst mehr davon, um auf eine ordentliche Dosis zu kommen. Auch Kombinationen gibt es, etwa Kollagen Plus Typ 1.
Welches Kollagen ist das beste? Worauf achtest du
Typ und Herkunft
Wähle den Typ, der zu deinem Ziel passt: Typ I und III (Rind oder Fisch) für Haut und allgemeines Bindegewebe, Typ II (Huhn) für Knorpel. Schau auch, ob die Herkunft klar angegeben ist.

Hydrolysiert (Peptide)
Hydrolysiertes Kollagen löst sich besser und ist geschmacksneutral. Für Pulver ist das angenehm, weil du es unauffällig in ein Getränk rührst.
Dosierung pro Portion
Vergleiche, wie viel Gramm Kollagen du pro Portion bekommst, nicht nur den Preis pro Dose. Viele Pulver arbeiten mit einer Tagesdosis von rund 10 Gramm; bei Kapseln ist die Dosis pro Stück kleiner.
So rein wie möglich
Achte auf eine kurze Zutatenliste ohne unnötige Zusätze. Eine Kombination mit Vitamin C kann praktisch sein, da Vitamin C zur normalen Kollagenbildung beiträgt.
Wie wendest du Kollagen an?
Pulver löst du in etwas deiner Wahl auf: Wasser, Kaffee, Tee, Joghurt oder einen Smoothie. Hydrolysiertes Kollagen löst sich am leichtesten und klumpt nicht schnell. Viele nehmen eine feste Tagesdosis (oft rund 10 Gramm Pulver) zu einem Zeitpunkt, den sie nicht vergessen, zum Beispiel zum Frühstück.
Für Kollagen macht es kaum einen Unterschied, ob du es morgens oder abends nimmst; Regelmäßigkeit ist wichtiger als der Zeitpunkt. Bist du schwanger, stillst du, hast du eine Erkrankung oder nimmst du Medikamente? Dann sprich zuerst mit deinem Arzt. Ein Nahrungsergänzungsmittel ist kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung.
Häufig gestellte Fragen zu Kollagen
Worin steckt Kollagen von Natur aus?
In tierischen Quellen wie Bindegewebe, Haut und Knochen. Denk an Knochenbrühe oder Fisch mit Haut. In Pflanzen steckt kein Kollagen.
Welches Kollagen ist das beste?
Das hängt von deinem Ziel ab: Typ I und III (Rind oder Fisch) für Haut und Bindegewebe, Typ II (Huhn) für Knorpel. Wähle bei Pulvern vorzugsweise eine hydrolysierte Form.
Wie viel Kollagen pro Tag?
Pulver arbeiten meist mit einer Tagesdosis von rund 10 Gramm. Halte dich an die Empfehlung auf der Verpackung.
Was ist der Unterschied zwischen Kollagen und hydrolysiertem Kollagen?
Hydrolysiertes Kollagen (Peptide) ist in kleine Stücke geschnitten, wodurch es sich besser löst und neutral schmeckt. Die Quelle ist dieselbe.
Gibt es pflanzliches oder veganes Kollagen?
Nein, Kollagen stammt nur aus tierischen Quellen. Vegane "Collagen Booster"-Produkte liefern Bausteine und Vitamin C, kein Kollagen selbst.
Wann nimmt man Kollagen am besten ein?
Der Zeitpunkt spielt kaum eine Rolle; wähle einen festen Moment, den du leicht einhältst. Regelmäßigkeit zählt mehr als die Tageszeit.
Fazit
Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein in deinem Körper, mit Typ I, II und III als den bekanntesten Formen und Rind, Fisch und Huhn als den gängigen Quellen. Als Präparat wählst du nach deinem Ziel, dem Typ und danach, ob es hydrolysiert ist, und achtest auf die Dosierung pro Portion.
Willst du selbst ein Kollagen ausprobieren? Vergleiche die Formen und Quellen in der Kollagen-Kollektion, und denke eventuell an eine Quelle für Vitamin C dazu.
