Glycin ist eine Aminosäure, die du immer öfter als loses Pulver findest, vor allem bei Sportlern und Menschen, die bewusst auf ihre Ernährung achten. Aber was ist Glycin genau, in welchen Lebensmitteln steckt es und wie viel nimmst du davon?
Hier liest du, was Glycin ist, worin es von Natur aus vorkommt, wie viel du verwendest und wie du es einnimmst. Sachlich und ohne übertriebene Versprechen.
Themen in diesem Artikel
- Was ist Glycin?
- Glycin und Kollagen
- In welchen Lebensmitteln steckt Glycin?
- Wie viel Glycin pro Tag?
- Wie wendest du Glycinpulver an?
- Glycin im Vergleich zu Magnesiumglycinat
- Worauf achtest du beim Kauf?
- Häufig gestellte Fragen
- Fazit
Was ist Glycin?
Glycin ist eine nicht-essenzielle Aminosäure: Dein Körper kann sie selbst herstellen. Es ist die kleinste aller Aminosäuren und dient als einer der Bausteine von Proteinen. Zudem hat es einen neutralen, leicht süßen Geschmack, was es als Pulver einfach in der Anwendung macht.
Da der Körper Glycin selbst bildet und es auch in der Nahrung steckt, nehmen die meisten Menschen es über ihre tägliche Ernährung auf. Dennoch entscheiden sich manche dafür, es ergänzend als Pulver zu verwenden.
Glycin und Kollagen
Glycin ist vor allem als Hauptbestandteil von Kollagen bekannt, dem Strukturprotein in Haut, Knochen und Bindegewebe. In Kollagen ist etwa ein Drittel der Aminosäuren Glycin, was die Aminosäure eng mit diesem Protein verbindet.
Mehr über Kollagen selbst findest du in unserer Kollagen-Kollektion.

In welchen Lebensmitteln steckt Glycin?
Glycin kommt vor allem in eiweißreicher Nahrung vor, besonders in tierischen Quellen mit viel Bindegewebe. Einige Quellen:
- Gelatine und Knochenbrühe: sehr reich an Glycin.
- Fleisch: Rind, Huhn und Schwein, vor allem die Teile mit Bindegewebe.
- Fisch: wie Lachs und Kabeljau.
- Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen und Bohnen.
- Milchprodukte und Eier.
Wer vegetarisch oder vegan isst, nimmt über die Nahrung womöglich etwas weniger auf, weil die reichsten Quellen tierisch sind. Ein pflanzliches Glycinpulver kann dann eine praktische Ergänzung sein.
Wie viel Glycin pro Tag?
Es ist keine offizielle empfohlene Tagesmenge für Glycin festgelegt. Eine übliche Dosierung als Präparat liegt bei etwa 3 bis 5 Gramm pro Tag, was oft einem gestrichenen Messlöffel Pulver entspricht.
Halte dich an die empfohlene Dosierung auf der Verpackung. Eine große Menge auf einmal kann bei manchen Menschen milde Magen-Darm-Beschwerden verursachen; baue es gegebenenfalls langsam auf.
Wie wendest du Glycinpulver an?
Glycinpulver löst du einfach in Wasser, Saft, Kaffee oder einem Eiweißshake auf. Durch den neutralen, leicht süßen Geschmack und die gute Löslichkeit mischt es sich schnell und ohne Klümpchen. Viele nehmen es zu einem festen Zeitpunkt, zum Beispiel morgens oder rund um ein Training.
Bist du schwanger, stillst du oder nimmst du Medikamente? Dann sprich zuerst mit deinem Arzt. Ein Nahrungsergänzungsmittel ist eine Ergänzung und kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung.
Glycin im Vergleich zu Magnesiumglycinat
Diese beiden werden manchmal verwechselt. Glycin ist die reine Aminosäure. Magnesiumglycinat ist eine Verbindung des Mineralstoffs Magnesium mit Glycin, wobei Glycin als Träger fungiert. Es sind also unterschiedliche Produkte mit einem unterschiedlichen Zweck. Mehr dazu liest du in unserem Beitrag über Magnesiumbisglycinat.
Worauf achtest du beim Kauf?
Reinheit
Wähle vorzugsweise ein Pulver aus 100% reinem Glycin, ohne Zusätze, Farbstoffe oder Füllstoffe. Unser eigenes Glycinpulver von LUTO Supplements ist ein Beispiel für ein reines, pflanzliches Pulver.
Form und Löslichkeit
Pulver ist angenehm, weil du die Dosierung selbst regelst und es sich schnell löst. Achte auf einen neutralen Geschmack, wenn du es in Kaffee oder einen Shake mischen möchtest.
Herkunft und Produktion
Schau, ob Herkunft und Produktion klar angegeben sind. Sieh dir das breitere Angebot in der Aminosäuren-Kollektion an.
Häufig gestellte Fragen zu Glycin
Was ist Glycin genau?
Eine nicht-essenzielle Aminosäure, die dein Körper selbst bildet und die als Baustein von Proteinen dient. Sie ist ein Hauptbestandteil von Kollagen.
Wie viel Glycin pro Tag?
Es gibt keine offizielle empfohlene Tagesmenge. Eine übliche Dosierung ist 3 bis 5 Gramm pro Tag; halte dich an die Empfehlung auf der Verpackung.
Was ist der Unterschied zwischen Glycin und Kollagen?
Kollagen ist ein großes Protein, das zu einem großen Teil aus Glycin besteht. Glycinpulver ist die einzelne Aminosäure.
Was ist der Unterschied zwischen Glycin und Magnesiumglycinat?
Glycin ist die reine Aminosäure; Magnesiumglycinat ist Magnesium gebunden an Glycin, mit Glycin als Träger des Mineralstoffs.
Ist Glycinpulver für Sportler und Veganer geeignet?
Ja. Ein 100% reines, pflanzliches Glycinpulver ist innerhalb einer veganen Ernährung geeignet und lässt sich leicht mit anderen Präparaten kombinieren.
Fazit
Glycin ist eine vielseitige, nicht-essenzielle Aminosäure, die dein Körper selbst bildet, die als Baustein von Proteinen dient und ein Hauptbestandteil von Kollagen ist. Du findest es vor allem in eiweißreicher Nahrung; als Ergänzung ist ein reines Pulver eine zugängliche Wahl.
Willst du Glycin ausprobieren? Sieh dir das Glycinpulver von LUTO Supplements oder die breitere Aminosäuren-Kollektion an.
